Rohrbördelmaschinen sind unverzichtbare Geräte zum Formen von Bördelenden an Metallrohren und werden häufig in der Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie in der Automobilindustrie eingesetzt. Sie formen Rohrenden (Kupfer, Aluminium) durch „mechanisches Pressen + plastische Verformung“ um – indem sie einen konischen oder zylindrischen Dorn verwenden, um Rohrenden in aufgeweitete Formen (z. B. 45°/90°-Winkel, Glockenmündungen) aufzuweiten, die leckagefreie Verbindungen mit Fittings ermöglichen.
Zu den gängigen Typen gehören manuelle Rohrbördelgeräte und automatische hydraulische Bördelgeräte. Manuelle Modelle mit handgekurbelten Dornen eignen sich für dünnwandige Rohre in kleinen Mengen (0,3–1 mm) und sind ideal für Reparaturen vor Ort. Automatische hydraulische Antriebe verwenden einen Druck von 5–20 MPa, um Dorne anzutreiben, die für dickwandige Rohre (1–5 mm) ausgelegt sind. Sie gewährleisten ein gleichmäßiges Aufweiten (Toleranz ≤ 0,05 mm) und hohe Geschwindigkeiten (15–30 Rohre/Min.).
Hauptanwendungen: 1) Sanitär: Bördelt Kupferrohrenden zur Verbindung mit Klemmringverschraubungen und verhindert so Wasserlecks in häuslichen Wasserversorgungssystemen. 2) HVAC: Bildet trichterförmige Aufweitungen an Aluminium-Klimaanlagenrohren und sorgt so für dichte Abdichtungen der Kältemittelzirkulation (entscheidend für die Vermeidung von Kühl-/Wärmeverlusten).
Vorteile: Hohe Präzision (Bördelwinkelfehler <0,5°) gewährleistet Passkompatibilität; kein Materialverlust (im Gegensatz zum Schneiden); und Anpassungsfähigkeit an verschiedene Rohrdurchmesser (6-50 mm). Automatisierte Modelle integrieren Zuführ- und Klemmsysteme und verarbeiten mehr als 600 Rohre/Stunde für die Massenproduktion. Zukünftige Trends konzentrieren sich auf intelligente Funktionen (digitale Winkelüberwachung) und leichte Designs, die sowohl der Massenproduktion in Fabriken als auch den Wartungsanforderungen vor Ort gerecht werden.